Sendcloud erhält 150 Millionen Euro

Das Münchner Start-up hat in seiner Serie-C-Finanzierungsrunde 150 Millionen Euro eingesammelt und will innerhalb der nächsten zwölf Monate 250 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen.

Über Sendcloud nutzen bisher über 23.000 Händler die Möglichkeit, viele Paketdienste gleichzeitig für ihre Kundinnen und Kunden anzubieten. Die Münchner versprechen eine „Multi-Carrier-Plattform“, jetzt sammeln sie mit ihrem Konzept 150 Millionen Euro ein. Die Serie-C-Finanzierungsrunde führt der Softbank Vision Fund 2 an, mit dabei sind die US-amerikanisch-französische Private-Equity-Gesellschaft L Catterton und HPE Growth aus Amsterdam. Das Geld will Sendcloud in Wachstum und Expansion des Unternehmens stecken. Dafür soll vor allem das Team von aktuell 400 Beschäftigten auf 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb eines Jahres ansteigen.

„In einer Zeit, in der Verbraucher auf der ganzen Welt selbst entscheiden wollen, wo, wann und wie sie ein Paket erhalten möchten, vertrauen führende Online-Händler auf Sendcloud, um ihren Logistikprozess voranzutreiben“, sagt Sendcloud-Gründer Rob van den Heuvel. „Wir freuen uns darauf, mit Softbank und L Catterton zusammenzuarbeiten.“ Über Sendcloud können E-Commerce-Händler direkt mit allen Paketdiensten verbunden werden, sodass Kundinnen und Kunden nach eigener Präferenz aussuchen können. Heute nutzen nach Angaben von Sendcloud beispielsweise Gelato, Rosefield und Subdued die Plattform der Münchner.

Das Start-up hat seit seiner Gründung 2012 den europäischen Markt erobert und ist heute in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien und Österreich zu finden. Gründer sind Rob van den Heuvel, Bas Smeulders und Sabi Tolou. 2014 erhielt Sendcloud seine erste Finanzierung über 150.000 Euro von Business Angels, heute überzeugen die Münchner größere Wagniskapitalgeber: „Die skalierbare, intuitive und hochgradig lokalisierte Plattform von Sendcloud ist Vorreiter dafür, Online-Händlern in ganz Europa komplexe Versandprozesse zu ermöglichen“, sagt L Catterton-Partner Christopher North.


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