Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die stärkste Marke im Land?

Die Top 50 der deutschen Start-up-Marken hat die Agentur Jung von Matt ermittelt. Die meisten der Brands kennt man vor allem durch cleveres Marketing in sozialen Netzwerken wie Instagram. 

Gerade als junges Unternehmen kann man mit gutem Marketing vieles erreichen: Bekanntheit, Image, neue Kundinnen und Kunden. In Deutschland haben es die Marken Air Up, Vivid und Gorillas in dieser Hinsicht auf die ersten drei Plätze geschafft, so die Ergebnisse einer Umfrage der Agentur Jung von Matt. Gerade Air Up und Gorillas sind für ihre präsente Werbung bekannt. Vivid hingegen überrascht auf dem zweiten Platz, Konkurrent N26 ist nicht einmal unter den Top 50 zu finden. Doch auch Vivid hat eine starke Präsenz im Internet, viele Rezensionen zu den Produkten des Fintechs stammen von Youtubern.

Platz vier belegt Trade Republic, darauf folgen die Lieferdienste Flaschenpost und Flink. Auf Platz sieben liegt AboutYou, Platz acht geht an Ankerkraut, neun an Ooia und Platz zehn an Everdrop. Es zeigt sich: Keine Branche dominiert. Bei den verschiedenen Aspekten der Befragung werden aber deutliche Unterschiede sichtbar. Ginge es nur nach Bekanntheit, wären die ersten Plätze an Flixbus, Hello Fresh und AboutYou gegangen. Flixbus würde auf Platz 46 liegen und Hello Fresh auf dem letzten der 50 möglichen Plätze. In das Ranking hat Jung von Matt das Alter der Start-ups mit einbezogen, um einen solchen Vorteil auszugleichen.

Auch unter den Top Ten zeigen sich Unterschiede: In der Kategorie Einzigartigkeit liegt Air Up weit vor seinen Konkurrenten. 78 Prozent der Befragten empfinden die Marke als besonders, Platz zwei belegt Vivid mit 64 Prozent. Sichtbar wird auch, wie viel Sympathie dem Hamburger Start-up Ankerkraut entgegenschlägt: In den Kategorien Identifikation, Innovation, Sympathie und Vertrauenswürdigkeit liegt es immer auf den vorderen Plätzen. Es ist aber auch unter den ersten zehn das älteste Start-up, die Gründung liegt acht jahre zurück. 

Fast alle der Unternehmen betreiben ein starkes Marketing in den sozialen Netzwerken wie Instagram und arbeiten aktiv mit Influencerinnen und Influencern zusammen. Kaum eine Marke ist nicht schon mal in den Stories der deutschen Internetstars gewesen.

Zur Gewichtung der Aspekte erklärt Paul-Christian Brenndörfer, der für die Studie bei Jung von Matt gemeinsam mit Jonas Bailly zuständig war: „Ein Drittel des Scores machen Bekanntheit und Alter der Marke aus, ein weiteres Drittel die beiden Faktoren Identifikation und Sympathie. Das letzte Drittel wird von weicheren Faktoren bestimmt: Vertrauenswürdigkeit, Nachhaltigkeit, Innovation, Einzigartigkeit und Relevanz.“ 

7.538 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben sich an der Online-Umfrage beteiligt.


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